Wenn Einsamkeit uns leiden lässt

Liebe. Geborgenheit. Verständnis. Miteinander.

 

Mag man es den Rest des Jahres schaffen diese Bedürfnisse zu verdrängen, wenn sie nicht erfüllt werden und sich das Gefühl von Einsamkeit nicht einzugestehen, rücken sie besonders in der dunklen Jahreszeit immer wieder in den Vordergrund. Gerade in der Weihnachtszeit  empfinden viele von uns das Gefühl von Einsamkeit als besonders schlimm. Nicht nur Alleinstehende und Singles, auch Verheiratete oder Menschen mit vermeintlich vielen Freunden leiden darunter.

 

Im Gegensatz zum Alleinsein, das eher einen räumlichen/faktischen Zustand beschreibt, ist Einsamkeit ein Gefühl, welches mit dem Erleben von sozialer Isolation verbunden ist. Die Gründe dafür sind oft sehr unterschiedlich. Ursache kann der Verlust von Menschen, die uns nahe stehen sein, aber auch Krankheit oder ein altersbedingter Rollenwechsel. Manchmal scheint es aber auch kein bestimmtes Ereignis zu geben, in dem wir unsere Einsamkeit begründen können und wir beginnen an uns (in jeglicher Hinsicht) zu zweifeln.

 

Verbunden mit dem Gefühl ist meist eine schwer zu beschreibende Leere und/oder Traurigkeit, die sich immer weiter ausbreiten und eine Eigendynamik entwickeln kann.  Befindet man sich erst einmal in diesem „Teufelskreis“ fällt es schwer, einen Ausweg zu sehen. Doch den gibt es.

 

Sicherlich gibt es kein allgemeingültiges Rezept, das für jeden funktioniert, doch ganz individuell können Lösungen in einem Gespräch gefunden werden. Vielleicht auch für Sie ein erster Schritt zur Veränderung.

 

Ein frohes Fest und einen guten Start ins Jahr 2020 wünscht Ihnen herzlichst

 

 

Bettina Bertram

(Heilpraktikerin für Psychotherapie)

 

 

Artikel im Blauen Blatt Leopoldshöhe, Oerlinghausen und Stieghorst, Dezember 2019